Volleyball | Bundesliga-Playoffs Bitteres Playoff-Aus! VfB Suhl scheitert am Tie-Break-Fluch

Viertelfinale

Der VfB Suhl hat auch das zweite Spiel der Playoff-Serie gegen den SSC Schwerin knapp verloren. Nach einem großen Kampf mussten sich die Thüringerinnen erneut erst im Tie-Break mit 2:3 (20:25, 25:15, 25:21, 23:25, 13:15) geschlagen geben.

Denise Imoudu und Kayla Haneline
Bildrechte: IMAGO / Beautiful Sports

Die Stimmung in der "Wolfsgrube" war vom ersten Aufschlag weg phänomenal. Die Fans trieben den VfB in einer ohrenbetäubenden Lautstärke an und und peitschten ihre Spielerinnen nach vorne.

SSC geht in Führung - Suhl dreht die Partie

Die Thüringerinnen kamen gut in das Match und hielten im ersten Abschnitt lange mit. Mitte des ersten Satzes spielten die Gäste aber ihre Stärke am Netz aus und landeten blockten gleich mehrere Angriffe des VfB. Somit setzte sich Schwerin kontinuierlich ab und holte sich Satz eins relativ ungefährdet mit 25:20.

Es folgte ein wilder zweiter Satz, der von zahlreichen langen Ballwechseln geprägt war - meistens mit dem besseren Ende für die Wölfinnen. Mit einem 4:0-Lauf von 10:9 auf 14:9 legte der VfB den Grundstein für den Satzausgleich und verwandelte direkt den ersten von neun Satzbällen zum 25:15.

Obwohl die Gäste im dritten Durchgang den deutlich besseren Start erwischten, blieben die Wölfinnen cool. Nach Rückständen von 0:4 und 2:7 drehte Suhl auf und übernahm mit 17:16 die Führung. In der wichtigsten Phase nutzten die Gastgeberinnen ihren Heimvorteil und starteten mit den Fans im Rücken einen 4:0-Lauf zum 24:20. Kurz darauf war der zweite Satzball im Sack und Suhl führte mit 2:1 in den Sätzen.

Spielerinnen jubeln
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Schwerin rettet sich in den Tie-Break

Im vierten Satz liefen die Suhlerinnen lange einem Rückstand hinterher. Am Ende des Satzes begannen aber auch die Nerven der Gäste zu flattern und sie leisteten sich gleich drei Angriffsfehler in Serie. Suhl gelang zwar der Ausgleich zum 22:22, aber letztlich war es der SSC, der den Deckel doch noch drauf machte und sich in den Tie-Break rettete.

Und damit hatten die Wölfinnen keine guten Erfahrungen in dieser Saison gemacht. Die Bilanz: Fünf Tie-Breaks, fünf Niederlagen - und die bittere Serie sollte halten. Den Drei-Punkte-Vorsprung beim Stand vom 8:5 konnten die Gastgeberinnen nicht halten und mussten wenig später zusehen, wie der SSC seinen zweiten Matchball zum 15:13 verwandelte.


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vk

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Thüringenjournal | 09. April 2022 | 19:00 Uhr

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